Die Reflexe

 

Die Reflexe werden unbewusst auf Hirnstammebene durch einen Reiz (Berührung, Lageveränderung, Geräusche, Lichteinfall) ausgelöst.

Es sind unwillkürlich ablaufende körperliche Reaktionen, die dem Neugeborenen das Überleben unter neuen Bedingungen ermöglichen, wie z. B. der Saugreflex.

 

Das zu lange aktiv sein der frühkindlichen Reflexe, deutet auf Unterentwicklung innerhalb des Zentralnervensystems hin.

Es kann unreife Verhaltensmuster verursachen.

Ebenso verhindert es die optimale Entwicklung der nachfolgenden Halte- und Stellreaktionen, die lebenslang fortdauern.

   

Je nach Stärke der bleibenden Reflexaktivität können mehrere Funktionsgebiete, die Grundausstattung für Lernen und Verhalten sind, betroffen sein, z. B. die grob- und feinmotorische Koordination, die sensorische Wahrnehmung, die Kognition, das Ausdrucksvermögen.

   

Wenn sich die frühkindlichen Reflexe zu lange aktiv sind, kann das eine normale Entwicklung von:

 

  •            der Motorik

 

  •           der Wahrnehmung (Gleichgewicht, Taktil, Propriozeptiv) und damit die Entwicklung der Augenmuskelkontrolle und des zentralem Hören  

 

  •       der Kopfkontrolle und somit die Aufrichtung im Raum

  

beeinflussen.

   

Daraus resultierende Probleme:

 

  •       in der Motorischen Entwicklung, (Grob- und Feinmotorik)
  •           in der Sprachentwicklung, 
  • beim Erlernen der Kulturtechniken, (Lesen, Schreiben, Rechnen)
  • den sozialen Kompetenzen
  • ...

 

Sieglinde Friedl ©

Europäische Gemeinschaft für ROTA-Therapie

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