Zunehmend lassen sich Teilleistungsdefizite und Haltungsschwächen bei Kindern und Erwachsenen beobachten.
Eine häufige Ursache dafür liegt in einer Unreife der frühkindlichen Entwicklung.
Bleiben sogenannte Primitivreflexe zu stark oder zu lange aktiv, beeinträchtigen sie die Koordination und die gesamte Körperspannung.
Die Betroffenen müssen dadurch eine dauerhaft erhöhte körperliche Anspannung aufbringen, um dieses Entwicklungsdefizit auszugleichen.
Sowohl Kinder als auch Erwachsene sind daher schneller erschöpft und können in verschiedenen Lebensbereichen ihr volles Potenzial nicht ausschöpfen.
Derartige Auffälligkeiten beschränken sich nicht nur auf die Motorik, sondern betreffen ebenso sensorische, vegetative und emotionale Bereiche.
Dieses Erscheinungsbild wird als „Zentrale Koordinationsstörung“ (ZKS) bezeichnet, da die zugrunde liegenden Beeinträchtigungen zentral – also vom Gehirn – ausgehen.
Institut für
ganzheitliche Förderung









