Auszug aus dem Buch "Der gesunde Dreh" Wenn Ihr Kind Sie zum Rotieren bringt" von Doris Bartel u. Sabine Kocher.

 

Die Meilensteinentwicklung spult sich entsprechend der Gehirnreife ab.

Sie ist genetisch angelegt, muss nicht geübt werden und ist somit ähnlich der embryonalen Entwicklung. (....)

 

Damit sich die einzelnen Entwicklungsschritte abspulen können, braucht es allerdings günstige äußere Bedingungen für diese innere Reifung, (....)

 

Die Nahrung für das Gehirn ist die Rotation um die drei Achsen im Raum und Drehung im Körper (das Verdrehen der Wirbelsäule- d.h. Beckengürtel gegen Schultergürtel).

 

Meilensteine der Entwicklung im ersten Lebensjahr

 

LW = Lebenswoche               LM = Lebensmonat

 

6. LW:   Die Kopfkontrolle beginnt sich zu entwickeln: Dies bedeutet, dass das Kind die Fähigkeit entwickelt, den Kopf im Raum alleine zu halten und gezielt sinnvoll zu bewegen.

 3. LM:   Die Kopfkontrolle ist so gut entwickelt, dass aus der Bauchlage ein Unterarmstütz mit geöffneten Händen möglich ist.

 4. LM:   Der Säugling dreht sich nun vom Bauch auf den Rücken. In Rückenlage beginnt er nach den Füßen zu greifen und der diagonale Augen - Hände - Fuß - Mund - Kontakt wird in den nächsten Monaten geübt.

 5. LM:   Das Kind dreht sich nun auch vom Rücken auf den Bauch. In Folge kann es nun rollen um sich gezielt fortzubewegen.

 6. LM:   Die Wirbelsäule stabilisiert sich und das Kind erwirbt den Vierfüßlerstand: Stehen auf Knien und Händen, wie zum Krabbeln. Das Kind wippt vor und zurück.

So wird die Gewichtsverlagerung von den Händen auf die Knie / Füße geübt.

 7. LM:   Das Kind stütz sich mit den Händen hoch, erlernt den Seitsitz aus dem Vierfüßlerstand und kommt aus der Bauchlage zum Seitsitz.

 8. LM:   Das Kind beginnt nun zu krabbeln. Das Krabbeln ist die höchste Form der koordinierten Fortbewegung des Menschen.

 9. LM:   Das Kind kann ohne Hilfe alleine sitzen. Die Beine werden aus dem Seitsitz entweder nacheinander beide, oder auch nur einzeln nach vorne gestreckt.

 12. LM:   Die Kopfkontrolle ist voll entwickelt. Das Kind kommt zum Stehen. Zunächst noch mit Festhalten an einem Gegenstand, von da aus zum seitlichen und später zum freien Gehen.  

Sieglinde Friedl ©

Europäische Gemeinschaft für ROTA-Therapie

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