Auszug aus dem Buch "Der gesunde Dreh" Wenn Ihr Kind Sie zum Rotieren bringt" von Doris Bartel u. Sabine Kocher.

 

Schwache Kopfkontrolle

 

Normalerweise verschwinden frühkindliche Reflexe rechtzeitig, bevor eine physiologische Funktion erworben wird, bei der sie stören würden.

Wenn die Markscheidenreifung so weit fortgeschritten ist, dass das Kind beginnt seinen Kopf zu heben, dürfen die Reflexe nicht mehr störend wirken.

Sind sie aber noch vorhanden, schießen sie jedes Mal ein, wenn das Baby den Kopf bewegen möchte. Er kann nur im ganzen Reflexmuster gehoben werden. (...). Diese permanente Anspannung verursacht körperlichen und psychischen Stress.

Die falschen Muster bleiben auch beim Jugendlichen oder Erwachsenen bestehen. Er hat gelernt mit dieser Überanstrengung seinen Kopf aufrecht zu halten und so in jede Position zu bewegen.

Die Umwelt bemerkt nichts von diesem Entwicklungsdefizit.

Jedoch benötigt es sehr viel Energie um gegen die Reflexe anzukämpfen und die fehlende Kopfkontrolle zu kompensieren.

Die Kraft, die benötigt wird, um sich aufrecht zu halten, fehlt für geistige Aufgaben, wie Konzentration, Feinmotorik usw.

Auch führt sie längerfristig zu körperlichen Beeinträchtigungen und Bewegungseinschränkungen mit verschiedensten Folgen.

Sieglinde Friedl ©

Europäische Gemeinschaft für ROTA-Therapie

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