Felix ist ein Kind mit ADHS und eines jener Kinder, die ich begleite bzw. begleitet habe.

 

Seit einer Intensivwoche – mit drei Stunden Therapie täglich über fünf Tage in den Semesterferien – nimmt Felix keine Medikamente mehr. Er ist ein sehr engagierter Junge und hat die einfachen Übungen stets zuverlässig mitgemacht. Er hat kaum je geäußert, aufhören zu wollen, da er sehr deutlich spürt, wie sehr ihn seine körperliche Situation einschränkt und wie sehr ihm die Übungen helfen, mehr Kontrolle über seinen Körper zu gewinnen.

Schule, Eltern und Felix selbst bilden dabei ein gutes Team.

 

Ein besonderer Dank gilt den Pädagog:innen für die gute Zusammenarbeit – denn nur gemeinsam kann ein solcher Prozess gelingen.

Bei der dritten Intensivwoche wollte Felix sogar vier Stunden täglich arbeiten und sagte am Ende der Woche, dass er sich bereits auf die nächste Intensivwoche freue. Eine wirklich großartige Leistung – danke, Felix!

 

Rückmeldung der Mutter:
„Danke auch von uns! Felix ist seit der Intensivwoche wirklich viel ruhiger. Wir hoffen, dass das noch lange anhält. :-) LG“

Nicht bei jedem Kind mit ADHS sind solche Intensivwochen notwendig. In vielen Fällen reicht es aus, die Übungen konsequent zu Hause durchzuführen.

 

MUTTWILLIG        im Gespräch mit Michaela Roth