Auszug aus dem Buch: "Rotation Nahrung für das Gehirn" von Doris Bartel

 

 

Die Entwicklung der sogenannten "Meilensteine"- das sind die Etappen der motorischen Entwicklung- läuft nach einem immer gleichen, jedem Menschen angeborenen Muster ab. Es ist ein genetisches Programm, welches sich entsprechend der fortschreitenden Gehirnreife abspult.

Ein sehr wichtiger Meilenstein ist der Diagonaler Augen-Hände-Fuß-Mund-Kontakt

Ein Aspekt in der Meilensteinentwicklung ist besonders hervorzuheben.
Er ist für die gesamte spätere sensomotorische Entwicklung von Bedeutung:  der sog. diagonale Augen-Hände-Fuß-Mund-Kontakt.
In der gesunden Entwicklung beginnt dieser Kontakt immer von alleine im Alter von 4-5 Lebensmonaten und bleibt bis über das erste Lebensjahr hinaus erhalten. Dadurch, daß der Fuß angeschaut, mit beiden Händen gegriffen und in den Mund genommen wird, wird die Koordination der beiden Gehirnhälften gefördert. Dieser Impuls ist für die gesunde Entwicklung des Kindes - auch auf geistiger Ebene - wichtig.

Der Fuß wird dem Kind im Laufe der Monate nie „langweilig", da er der geistigen Reife entsprechend immer differenzierter wahrgenommen wird. Durch das häufige Be"greifen" wird er in das Körperschema gut integriert. Um das zu erreichen, ist es notwendig, daß die Füße barfuß sind!  Ein Kind, welches diese Phase intensiv erlebt, wird später einmal gut und sicher laufen können, nicht dauernd hinfallen und stolpern, denn es weiß ja sehr gut um die Füße dort unten auf dem Boden. Der Augen-Hände-Fuß-Mund-Kontakt  wird in der Rotationsübung in allen Positionen außer der Bauchlage ermöglicht und gefördert.

 

Sieglinde Friedl ©

Europäische Gemeinschaft für ROTA-Therapie

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