Die Sinne

 

„Das Lernen beginnt zum Zeitpunkt der Empfängnis [...]. Alles Lernen findet im Gehirn statt, das Transportmittel für den Erwerb des Wissens ist allerdings der Körper“ (Goddard Blythe 2005, 101).

 

Der im Folgenden dargestellten Teil über die Sinneswahrnehmungen,

liegen die Ausführungen in Ayres 2002, 56 zugrunde.

 

Empfindungen sind `Futter` oder auch `Nahrung` für das Nervensystem.

Jeder Muskel, jedes Gelenk, jedes Lebenswichtige Organ,

jeder kleinste Hautabschnitt und die Sinnesorgane am Kopf senden ihre sensorische Reize zum Gehirn.

 

Jede einzelne Empfindung ist eine Form der Information. Das Nervensystem benutzt diese Informationen, um Reaktionen auszulösen, die Körper und Geist an diese Informationen und die mit ihnen verbundenen neuen Situationen anpassen. Ohne einen ausreichenden Bestand an Empfindungen der unterschiedlichsten Art kann sich das Nervensystem nicht adäquat entwickeln.

 

Das Gehirn bedarf eines beständigen Informationszuflusses mannigfaltiger Empfindungen als sensorische `Nahrung`, um sich entwickeln zu können und in der richtigen Weise zu funktionieren.

   

Daher ist es sehr wichtig das der Informationsaustausch der Sinneswahrnehmungen und dem Gehirn gut funktioniert und nicht von Reflexaktivitäten gestört werden.

Sieglinde Friedl ©