Die Rota-Therapie ist eine neurophysiologische Behandlungsform, die sowohl die Rotation im Körper als auch die Rotation im Raum einbezieht.
Es ist in der Medizin seit Langem bekannt, dass die Rotation des Körpers im Raum sowie die Eigenrotation der Wirbelsäule eine ordnende und – dort, wo Beschwerden bestehen – regulierende Wirkung auf die Spannungssteuerung des Körpers haben kann.
Dieses Wissen findet in verschiedenen neurophysiologischen Therapieformen Anwendung.
Rotation – sowohl passiv erfahren als auch aktiv ausgeführt – wirkt als Impuls für das Gehirn, eine ausgewogene (normotone) Regulation der Körperspannung zu koordinieren.
Eine gut regulierte Körperspannung (Tonus) ist die Grundlage für das harmonische Zusammenspiel von Muskeln und Gelenken sowie für die Funktion der inneren Organe.
Ein wichtiger Bestandteil der Rota-Therapie ist zudem die Gestaltung von Alltag, Freizeit und Arbeitsplatz.
Bei Säuglingen spielt insbesondere das tägliche Handling – also Tragen, Lagern und Bewegen im Alltag – eine zentrale Rolle im therapeutischen Prozess.
Institut für
ganzheitliche Förderung

